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Federleichte Sorgen

Ich stehe auf einer kleinen Brücke und blicke verträumt in das Wasser des Baches, der sich unter mir seinen Weg durch die Landschaft bahnt. Die Sonne scheint durch das Blätterdach der Bäume, die an dem Bächlein ihre Wurzeln geschlagen haben und lässt das Wasser wie einen Kristall glitzern.

Ich atme tief ein und genieße die frische Luft. Ein zarter Windhauch streicht über mein Gesicht, durch mein Haar und lässt mich glauben, deinen Geruch wahrzunehmen. Ich schließe die Augen, lass mich von meinen Gedanken treiben, während mein Herz sanftmütig in meiner Brust schlägt und von deiner Nähe träumt. Wie sehr es doch deine Liebkosungen vermisst! Das warme Gefühl, wenn deine Haut sich sanft an meine schmiegt, wenn dein Atem sanft über meinen Hals streicht und die Leidenschaft, die in mir entflammt wird, wenn deine Lippen mich sanft berühren. Längst hat mein Herz alle Ängste der vergangenen Nacht, den Hass der letzten Jahre vergessen, auch wenn es irgendwo noch weiß, dass tief in ihm diese Schmerzen weiter bestehen, auch wenn sie in diesem Moment nicht zu existieren scheinen.

Ich öffne wieder meine Augen, blicke hinauf zum blauen Himmel. Die Stille der Natur umgibt mich wie ein schützender Mantel und doch werde ich plötzlich aus meinen Gedanken gerissen. Mein Blick verharrt auf einer Feder, die langsam durch die Luft schwebt. Sanft zieht sie ihre Bahnen und landet nach mehreren Augenblicken auf meinem Haupt. Ich nehme sie herunter und betrachte sie einige Momente mit äußerster Sorgfalt, während ich sie leicht zwischen meinem Daumen und meinem Zeigefinger drehe. Ich denke kurz nach und wandere dann mit meinen Augen wieder himmelwärts und starre durch das Grün der Blätter, versuche etwas am Himmel zu entdecken, doch die Sicht bleibt mir von den umherstehenden Bäumen verwehrt. Enttäuscht und besorgt zugleich senke ich wieder meinen Blick. Oh, mein Ikarus! Bitte verbrenn‘ dir beim Versuch meine Seele zu retten nicht deine Flügel!

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Dragonite Poem

I sit here all night,
me, the lonely dragonite.
Waiting a lot of years,
never tired of cold tears.
I miss the Charizard, love of mine
and his warm hugs, I am thine.
 
But I know the day will come
 
and you never leave me, chum.
 
Cause our love is a pleasure
and your heart gets my treasure.
Dont be afraid!
We don´t need a masquerade.
I am the queen of the sea
and like the water – our love is free.
 

Schneenacht

Die Schneeflocken ziehen ihre Bahnen durch die kalte Luft, lassen sich vom Nordwind tragen und durch die finstere Nacht begleiten. Niemand beobachtet uns, niemand stört diesen einzigartigen Moment.

Du legst deine warme Hand an meine Hüfte, während die andere meine rechte Hand sucht und sanft umschließt. Ich spüre deinen heißen Atem auf meiner nackten Haut, wie er sie gleichmäßig streichelt. Deine Brust schmiegt sich sanft an meine, unsere Herzen im selben Takt vereint. Du führst mich durch den Schnee, durch die Stille, durch die Nacht, die nur uns gehört. Du hältst mich fest, löst nicht einmal für Augenblicke die Umarmung. Unsere heißblütigen Körper verschmelzen sich, lassen uns Eins werden mit der Zeitlosigkeit der Sterne, mit der alles verzehrenden Ewigkeit…

…. Und wir tanzten im Schnee heute Nacht.

Poro & Braum

Ein kleines League of Legends – Gedicht über die Freundschaft zwischen Braum und dem Poro, den er gerettet hat. Für Jesse ♥

Im tiefen Schnee, die Welt in weiß

saß ein Poro in seiner Höhle und weinte leis‘,

würde er doch gerne einen Freund finden

und sich nicht weiter einsam durch’s Leben schinden.

Der kleine Poro, so flauschig und zerbrechlich

war zutraulich und lieb und niemals oberflächlich.

Doch trotz seines lieben Wesens,

fand er nicht die Freundschaft seines Lebens.

Eines Tages, das Wetter war kalt wie immer,

tobte ein Kampf, ein recht schlimmer.

Mitten in diesem Geschlachte und Geschrei,

hatte sich dieser Poro verlaufen in dieser Metzelei.

Doch als er schon dachte, sein letztes Stündlein hat geschlagen,

Kam ein Schatten, der Retter in allen Lebenslagen.

Es war ein Blick, ein nettes Lächeln

ein starker Arm, der niemals würde schwächeln.

Jetzt fragst du dich:

Wer war dieser Held mit dem zu engen Schuh,

ich verrate es dir, denn das warst du! ♥

Jonah’s Geschichte Kapitel 1 – Zurück nach Hoenn

Jonah ist ein erfahrener Pokemontrainer, der die Welt bereist. Im Dezember kehrt er zurück nach Hoenn, um ein weiteres Kapitel in seinem Leben zu beginnen.

Der Himmel verdunkelte sich und die Wolken zogen sich bedrohlich zusammen. Die ersten Regentropfen fielen und stimmten einen Trommelwirbel auf den Dächern des Bahnhofes in Illumina City an. Im gleichen Takt schlug das Herz eines jungen Mannes, der aufgeregt auf seinen Zug wartete. Sein Name ist Jonah und er wollte in ein neues Abenteuer starten.
Es kam ihm vor, als wäre es erst gestern gewesen, als er sein Abenteuer begann. Er ist aus seiner Heimat einen weiten Weg geflogen, um in Kanto seine Karriere als Pokemontrainer zu beginnen. Damals war er 13 Jahre alt. Mittlerweile ist er 29 und hat bereits zweimal Kanto & Johto gesehen, war in Hoenn, Sinnoh, Einall und befindet sich nun in Kalos. Es war schon immer sein Traum gewesen, die ganze Welt zu bereisen, viele Pokemon und Menschen kennen zu lernen und deren Kulturen. Nach all den Jahren war er nie traurig über seine Berufsentscheidung gewesen. Selbstverständlich war es nicht immer leicht. Mit 13 hat er erst einmal lernen müssen, Rückschläge in Kauf zu nehmen. Selbst heute steckt er nicht jede Niederlage so leicht weg, wie er es sich wünschen würde.
Als sein Abenteuer vor fast genau 16 Jahren begann, lernte er Professor Eich kennen, der die neuen Trainer in Kanto betreute. Er hatte damals die Auswahl zwischen zwei sehr bekannten Starterpokemon gehabt: Bisasam, Glumanda und Schiggy. Es ist ihm sehr schwer gefallen sich zu entscheiden, er hätte am liebsten alle drei genommen. Letztendlich entschied er sich für Glumanda. Es war ein weibliches Exemplar und begleitete ihn seit diesem Tag. Auch durch die anderen Regionen hat es ihn stets begleitet und meisterte mit ihm in der Kalosregion sogar die Mega-Entwicklung. Continue reading „Jonah’s Geschichte Kapitel 1 – Zurück nach Hoenn“